Umweltgruppe - Thomaskirche Kempen

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Umweltgruppe
Arbeitskreis Solarenergie / Ökumenische Umweltgruppe Kempener Kirchengemeinden

Die Bewahrung der Schöpfung steht im Mittelpunkt der Umweltgruppe. So konnte 1995 auf dem Dach des Pfarrhauses in der Marienburgstraße eine durch Spenden finanzierte einer Fotovoltaikanlage installiert werden. Diese liefert umweltfreundlichen Solarstrom ohne CO2-Belastung. Die Erträge fließen in Projekte in der Dritten Welt.

Regelmäßig werden unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungen unter dem Motto 'Bewahrung der Schöpfung' durchgeführt.

Näheres finden Sie hierzu auf der eigenen Internetseite der Gruppe unter 



Aktuelles:

Die ökumenische Umweltgruppe der Kempener Kirchengemeinden möchte auch im diesem Jahr allen den bewussten Umgang mit dem Auto und den (teilweisen) Verzicht auf das Autofahren während der Fastenzeit ans Herz legen. Die Fortbewegung im (eigenen) Auto soll durch die Fortbewegung durch eigene Körperkraft zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in Bus und Bahn ersetzt werden. Es handelt sich dabei aber nicht einfach nur um Verzicht, sondern auch um das Erkunden von Alternativen zum Auto. Manchmal geht es vielleicht etwas langsamer, doch die anders gefüllte Zeit in der Hektik des Alltags kann Ruhe bringen. Damit schließt sich die Umweltgruppe der großangelegten AKTION AUTOFASTEN vom 14. Februar bis zum 31. März an. Autofasten wird unter anderem von der Evangelischen Kirche im Rheinland und dem Bistum Aachen sowie Verkehrsverbünden und Umweltgruppen unterstützt. Frau Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, ruft dazu auf, „unsere Perspektiven ändern, wenn wir ganz bewusst und zumindest in der Fastenzeit auf andere Verkehrsmittel umsteigen“.

Die Fastenzeit ist in der christlichen Tradition die Zeit, in der über Verhaltensweisen nachgedacht wird, die selbstverständlich erscheinen. Ob das Auto, wie in Politik und Wirtschaft gerne propagiert, ein Zeichen für Lebensqualität ist, darf bezweifelt werden, auch wenn viele nicht auf das Auto komplett verzichten können. Autofahren bedeutet erst mal Stress. Die Schädigung der Luft, des Bodens und des Klimas durch den starken Autoverkehr ist inzwischen hinlänglich bekannt. Daneben wird oft ungesundes Verhalten vorgelebt. Die drastische Einschränkung der Mobilität von Kindern und eine alltägliche Bewegungsarmut zeugen davon. Wer die Bewegungsarmut wieder wettmachen möchte, ist häufig darauf angewiesen, entfernt liegende Sporteinrichtungen aufzusuchen - mit dem Auto.

Auf Selbstverständlichkeiten zu verzichten, die zum Leben gehören wie die Butter zum Fisch, ist nicht leicht. In der Fastenzeit darf ausprobiert werden.

Mitmachen und Auto-Kilometer sparen:


2. Eingesparte Auto-Kilometer zählen und im Internet dokumentieren. Natürlich kann man auch ohne Internet teilnehmen. Die in der Fastenzeit eingesparten Kilometer, Name und Adresse notieren, Autofasten auf den Briefumschlag schreiben und im Gemeindebüro Kerkener Str. 13 in den Briefkasten einwerfen bzw. zusenden.

Als kleines Dankeschön warten auf die angemeldeten Teilnehmer am Ende attraktive Gewinne, z.B. „Schöner Tag-Tickets“ für 5 Personen, Bahncards und ein Gutschein für ein Fahrrad im Wert von 1000 €.

Weitere Informationen zur Aktion Autofasten:

Mal sehen, ob die eingesparten ‚Auto-Kilometer reichen um bis nach Rom, Santiago de Compostela oder Jerusalem zu kommen.


Ankündigung

Vom 09. bis 29.Juni 2018 findet in Kempen zum zweiten Mal die Aktion Stadtradeln statt. Alle Informationen zur Teilnahme und die Termine von Radtouren auf www.kempen.de/de/inhalt/nahmobilitaet/ und www.stadtradeln.de/kempen


Unterwegs mit dem Rad

Umweltgruppe/Querbeet:
Radtour und Führung durch eine Imkerei
Menschen und Bienen – Ein nachhaltiges Miteinander in Gefahr
Donnerstag 21.06.2018, 18 Uhr
Treffpunkt: Hof Gemeindezentrum (Wachtendonker Straße), Dauer ca. 3 Std
10 JAHRE FOTOVOLTAIKANLAGE DER KIRCHENGEMEINDE
 
Seit September 2005 ist die Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 3,15 kWp auf dem Dach des Pfarrhauses in der Marienburgstraße in Betrieb. In dieser Zeit  wurden rund 29.000 kWh Solarstrom geerntet und im Stromnetz zur Verfügung gestellt. Damit konnten rund 17 t CO2 eingespart werden.
 
Der Arbeitskreis Solarenergie der Ev. Kirchengemeinde Kempen (heute Ökumenische Umweltgruppe Kempener Kirchengemeinden) hatte sich 2003 zum Ziel gesetzt, in Kempen die erste Bürgersolarstromanlage zu installieren. Das Vorhaben schien zunächst kaum erreichbar zu sein, musste doch die Solaranlage durch Spendengelder finanziert werden. Und auch technische Probleme tauchten an vielen Stellen auf. Nichtsdestotrotz wurde damit begonnen, das Projekt umzusetzen.
Die Fotovoltaikanlage sollte auf einem Kirchendach installiert werden. Leider konnte aus Gründen des Denkmalschutzes und wegen bautechnischer Probleme die Fotovoltaikanlage nicht auf dem Dach der Thomaskirche montiert werden. Deshalb wurde das Dach des Pfarrhauses in der Marienburgstraße ausgewählt. Vor allem mussten Spendengelder zur Finanzierung des Projektes gesammeltwerden. Das Finanzierungmodell hatte die Besonderheit, dass die Erträge der Anlage an Energieprojekte in Afrika fließen sollten. Denn die Bewahrung der Schöpfung lässt sich nur verwirklichen, wenn auch in den ärmeren Regionen Ressourcen im Sinne des Klimaschutzes verbessert werden.
 
Weil immerhin rund 18.000€ zu finanzieren waren, hatten wir uns auf viele Jahre Spendensammeln eingerichtet. Fotovoltaikanlagen waren zu dieser Zeit noch eher exotisch, auch wenn es vereinzelt (Thomaeum und einige Privathäuser) solche Anlagen in Kempen schon installiert waren. Wir waren selbst überrascht, wie viele Bürgerinnen und Bürger diese Idee ganz selbstverständlich unterstützt haben. Mit großen und kleinen Spenden wurde Solarbaustein auf Solarbaustein gesetzt. Die Kanzlei Aymans Bacht & Partner hat uns steuerlich beraten. Künstler sind ohne Gage aufgetreten und haben um Spendengelder für die Fotovoltaikanlage gebeten (Bernstein-Trio, Pfarrer i.R. Horst Eckel, Stefanie Hollinger, Thomas Weihrauch & Tae-Sung Chung, Marie-Anne Dennielou-Büttner & Andreas Tekath, Bettina Löns, Thomas Niermann, Ulrike Göttlich, Ingeborg Clemens, Dennis Koffi, Helmut Reichstein, Gisela Vos-Ammon, Stairway to heaven, Pharaoke & Hömma). Der Erfolg war überwältigend. Nach zwei  Jahren konnte mithilfe einer Landesförderung und eines Zwischenkredites die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Pfarrhauses in der Marienburgstraße installiert werden. Drei Jahre später konnte mit den ersten Erträgen der Fotovoltaikanlage Projektgelder  nach Togo fließen.
 
An dieser Stelle sei allen Spendern, Künstlern und Unterstützern, die mit ihrem Engagement dieses Projekt ermöglicht haben, noch einmal herzlich Dank gesagt. 

Die Fotovoltaikanlage auf dem Kirchendach des Pfarrhauses in der Marienburgstraße ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden. In kurzer Zeit konnte die 3.15 kWp-Anlage mit Spenden finanziert werden. Seit September 2005 läuft die Anlage problemlos und liefert jährlich knapp 3 kWh Strom. Die monatliche Erträge sind auf www.umweltgruppe.kempen de und im Schaukasten der Evangelischen Kirchengemeinde an der Kerkener Straße dargestellt. Mit den Erträgen aus der Einspeisevergütung und Projektspenden konnten bisher für 6.500 € Projekte in Togo, Madagaskar und Haiti  (Solar-Gemüsetrockner, Solarkocher, Fotovoltaikanlagen, Aufbauhilfe nach Erdbeben) unterstützt werden, zuletzt für eine Photovoltaik-Anlage auf der Realschule in der kleinen Stadt Notsé in Atitsohoé (Togo). Damit konnte die Schule, die keinen Stromanschluss hat, mit Strom für Beleuchtung und den Betrieb von Computern versorgt werden. Bei den Projekten in Togo arbeiten wir mit den Togo-Freunden Hannover / St. Hubert zusammen, die Betreuung vor Ort übernehmen. Als nächstes soll eine Landwirtschaftsschule in Togo Solarstrom für Beleuchtung und den Betrieb von Computern erhalten.


zuletzt aktualisiert: 25.04.2018
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