Umweltgruppe - Thomaskirche Kempen

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Arbeitskreis Solarenergie / Ökumenische Umweltgruppe Kempener Kirchengemeinden

Die Bewahrung der Schöpfung steht im Mittelpunkt der Umweltgruppe. So konnte 1995 auf dem Dach des Pfarrhauses in der Marienburgstraße eine durch Spenden finanzierte einer Fotovoltaikanlage installiert werden. Diese liefert umweltfreundlichen Solarstrom ohne CO2-Belastung. Die Erträge fließen in Projekte in der Dritten Welt.

Regelmäßig werden unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungen unter dem Motto 'Bewahrung der Schöpfung' durchgeführt.

Näheres finden Sie hierzu auf der eigenen Internetseite der Gruppe unter 



Aktuelles:

 


10 JAHRE FOTOVOLTAIKANLAGE DER KIRCHENGEMEINDE
 
Seit September 2005 ist die Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 3,15 kWp auf dem Dach des Pfarrhauses in der Marienburgstraße in Betrieb. In dieser Zeit  wurden rund 29.000 kWh Solarstrom geerntet und im Stromnetz zur Verfügung gestellt. Damit konnten rund 17 t CO2 eingespart werden.
 
Der Arbeitskreis Solarenergie der Ev. Kirchengemeinde Kempen (heute Ökumenische Umweltgruppe Kempener Kirchengemeinden) hatte sich 2003 zum Ziel gesetzt, in Kempen die erste Bürgersolarstromanlage zu installieren. Das Vorhaben schien zunächst kaum erreichbar zu sein, musste doch die Solaranlage durch Spendengelder finanziert werden. Und auch technische Probleme tauchten an vielen Stellen auf. Nichtsdestotrotz wurde damit begonnen, das Projekt umzusetzen.
Die Fotovoltaikanlage sollte auf einem Kirchendach installiert werden. Leider konnte aus Gründen des Denkmalschutzes und wegen bautechnischer Probleme die Fotovoltaikanlage nicht auf dem Dach der Thomaskirche montiert werden. Deshalb wurde das Dach des Pfarrhauses in der Marienburgstraße ausgewählt. Vor allem mussten Spendengelder zur Finanzierung des Projektes gesammeltwerden. Das Finanzierungmodell hatte die Besonderheit, dass die Erträge der Anlage an Energieprojekte in Afrika fließen sollten. Denn die Bewahrung der Schöpfung lässt sich nur verwirklichen, wenn auch in den ärmeren Regionen Ressourcen im Sinne des Klimaschutzes verbessert werden.
 
Weil immerhin rund 18.000€ zu finanzieren waren, hatten wir uns auf viele Jahre Spendensammeln eingerichtet. Fotovoltaikanlagen waren zu dieser Zeit noch eher exotisch, auch wenn es vereinzelt (Thomaeum und einige Privathäuser) solche Anlagen in Kempen schon installiert waren. Wir waren selbst überrascht, wie viele Bürgerinnen und Bürger diese Idee ganz selbstverständlich unterstützt haben. Mit großen und kleinen Spenden wurde Solarbaustein auf Solarbaustein gesetzt. Die Kanzlei Aymans Bacht & Partner hat uns steuerlich beraten. Künstler sind ohne Gage aufgetreten und haben um Spendengelder für die Fotovoltaikanlage gebeten (Bernstein-Trio, Pfarrer i.R. Horst Eckel, Stefanie Hollinger, Thomas Weihrauch & Tae-Sung Chung, Marie-Anne Dennielou-Büttner & Andreas Tekath, Bettina Löns, Thomas Niermann, Ulrike Göttlich, Ingeborg Clemens, Dennis Koffi, Helmut Reichstein, Gisela Vos-Ammon, Stairway to heaven, Pharaoke & Hömma). Der Erfolg war überwältigend. Nach zwei  Jahren konnte mithilfe einer Landesförderung und eines Zwischenkredites die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Pfarrhauses in der Marienburgstraße installiert werden. Drei Jahre später konnte mit den ersten Erträgen der Fotovoltaikanlage Projektgelder  nach Togo fließen.
 
An dieser Stelle sei allen Spendern, Künstlern und Unterstützern, die mit ihrem Engagement dieses Projekt ermöglicht haben, noch einmal herzlich Dank gesagt. 

Die Fotovoltaikanlage auf dem Kirchendach des Pfarrhauses in der Marienburgstraße ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden. In kurzer Zeit konnte die 3.15 kWp-Anlage mit Spenden finanziert werden. Seit September 2005 läuft die Anlage problemlos und liefert jährlich knapp 3 kWh Strom. Die monatliche Erträge sind auf www.umweltgruppe.kempen de und im Schaukasten der Evangelischen Kirchengemeinde an der Kerkener Straße dargestellt. Mit den Erträgen aus der Einspeisevergütung und Projektspenden konnten bisher für 6.500 € Projekte in Togo, Madagaskar und Haiti  (Solar-Gemüsetrockner, Solarkocher, Fotovoltaikanlagen, Aufbauhilfe nach Erdbeben) unterstützt werden, zuletzt für eine Photovoltaik-Anlage auf der Realschule in der kleinen Stadt Notsé in Atitsohoé (Togo). Damit konnte die Schule, die keinen Stromanschluss hat, mit Strom für Beleuchtung und den Betrieb von Computern versorgt werden. Bei den Projekten in Togo arbeiten wir mit den Togo-Freunden Hannover / St. Hubert zusammen, die Betreuung vor Ort übernehmen. Als nächstes soll eine Landwirtschaftsschule in Togo Solarstrom für Beleuchtung und den Betrieb von Computern erhalten.


zuletzt aktualisiert: 22.10.2017
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