Sonstiges - Thomaskirche Kempen

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Spenden
Spendenbilanz 2018

20182019
Kollekten in den Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen19.064,86 €32.467,90 €
Kollekten im Kindergottesdienst452,48 €623,68 €
Kollekten an Werktagsgottesdiensten, Hochzeiten und anderen Veranstaltungen1.730,00 €2.768,87 €
Adventssammlung5.835,00 €4.948,30 €
Einzelspenden für verschiedene Zwecke5.999,10 €5.580,00 €
Spenden und Kollekten für Haiti83.934,96 €83.006,52 €
Summe:
117.006,40
118.295,27 €
Das Gesamtergebnis entspricht fast genau dem des Vorjahres. Wieder hat das Haiti-Projekt die größte Spendebereitschaft hervorgerufen. Hervorzuheben ist auch, dass das Ergebnis des Kindergottesdienstes für ein Waisenhaus in Südafrika um ein Drittel höher ausgefallen ist als vor einem Jahr.

Allen Gebern sei wieder herzlich für Ihre Großzügigkeit gedankt!

Ein besonderer Dank geht an Frau Eitel, die die Arbeit der Gemeinde lange als Bezirkshelferin unterstützt hat.
Kirchturm
Taizé-Feier für Kempen
jeweils 20.00 Uhr in St. Josef

Termine:

es liegen keine Termine zur Veröffentlichung vor

Alfons Halfmann
Bibliolog
jeweils 20.00 Uhr

Termine:

es liegen z. Zt. keine Termine zur Veröffentlichung vor
Collage Karwoche und Ostern
Korken für Kork
Jeweils von links nach rechts:
Pfarrer Michael Gallach bei der Videobotschaft am Karfreitag, Kantorin Stefanie Hollinger bei der ökumenischen Videobotschaft zu Ostern, Pfarrer Roland Kühne und Propst Thomas Eicker beim Gang von der Propsteikirche zur Thomaskirche mit der Osterkerze für die evangelische Gemeinde

Pfarrer Bernd Wehner mit der Videobotschaft zum Palmsonntag aus der leeren Thomaskirche, Pfarrer Markus Rönchen und Christel Platen von der katholischen Kirchengemeinde bei der Überreichung der Ökumenekerzen am Ostersonntag in der Evangelischen Kirche Tönisberg, Propst Thomas Eicker in der Thomaskirche bei der ökumenischen Videobotschaft zu Ostern

Pfarrerin Renate Wehner am Ostersonntag beim Entzünden der Osterkerze zum Glockengeläut in der Gustav-Adolf-Kirche St. Hubert, Christian Gössel an der Orgel der Propsteikirche (ökumenische Videobotschaft zu Ostern), Küsterinnen Marion Gosses und Rita Dalitz bei der Übergabe der Ökumenekerzen am Ostersamstag in der Kirche St. Hubertus

Weitere Informationen und Rückblicke:

Korken für Kork
Lange Zeit hing er da - im Kirchenfoyer - am Geländer der Kellertreppe - und dann war er plötzlich und unerklärlich weg! Die Rede ist vom Jutesack zum Sammeln von "Korken für Kork". Jede Menge Korken waren bis zum Zeitpunkt des Verschwindens darin gesammelt worden und wie auch von anderen Sammelstellen (z. B. im Rathaus) aus in die baden-württembergische Ortschaft Kork gebracht worden. Hier wurden sie in einer Behindertenwerkstatt der Diakonie zu Bodenbelägen und Dämmstoffen recycelt.

"Die Sammeltradition soll wieder aufleben," dachten sich Rita Gallach und Presbyter Heinz Puster. Es gibt immer weniger Naturkork. Umso bedauerlicher ist es um jeden Korken, der anstatt in einer Sammlung im Restmüll landet. Zwar hatten immer wieder Gottesdienstbesucher in Ermangelung des verschwundenen Sammelsacks Korken in kleinen Tüten beim Küster, Herrn Zilinski, abgegeben, eine Dauerlösung war dies aber nicht.  Also wurde in der Kempener Kaffeerösterei Hummen nach einem Kaffeesack für diesen Zweck gefragt, mit Erfolg. Aufgestellt im Foyer der Thomaskirche können in diesen Sack wieder alle Naturkorken Ihrer Weinflaschen gesammelt werden, um nach Kork zum Recyling gebracht zu werden.

Ein ordentlicher Anfang ist bereits gemacht: vom Restaurant Chopelin gab es einen viertel Kubikmeter Korken. Wenn also zu Ostern die Weinflaschen zum Menue geöffnet werden, bitte den Korken nicht im Restmüll entsorgen, sondern zum folgenden Gottesdienst mitbringen und im Korksammelsack für Kork entladen. Die Umwelt und wir danken es Ihnen!

Wer mehr über die Verarbeitung der Korken erfahren möchte, folgt einfach diesem Link   
Hilfe für Namibia - Machen Sie mit?
Über Finanzkirchmeister Stephan Alexander erreichte das Presbyterium der Hilferuf von Bischof Burgert Brand aus Namibia, der hiermit veröffentlicht wird. Lesen Sie nachfolgend in den Schriftstücken:

Machen Sie mit?             Sie haben mitgemacht!

Und jetzt neu (24.06.2020):

Ökumenische Krankenhaushilfe
Ein Ehrenamt als „Grüne Dame“ im Hospital zum Heiligen Geist

„Könnten Sie sich vorstellen, Grüne Dame zu werden?“
Diese Frage richtete Frau Selke-Schwope an mich während eines Kaffeetrinkens nach einer Gruppenbesichtigung der Wewelsburg bei Paderborn. „Wir gehören zur ökumenischen Krankenhaushilfe in Kempen,“ erfuhr ich. „Wir besuchen regelmäßig Patienten im Hospital zum Heiligen Geist.“

Ich hielt mich mit meiner Antwort noch zurück. Die Kaffeepause war beendet und die Busfahrt ging weiter. Aber der Keim war gelegt. Viele Jahre hatte ich meine schwerkranke Schwester begleitet. Nach ihrem Tod entstand eine große Lücke. Mein Mann und ich zogen von Ratingen nach Kempen, tauschten Haus und Garten gegen eine Eigentumswohnung, die beruflichen Verpflichtungen gegen das Rentnerdasein und hatten viel freie Zeit. Das Leben brauchte neue Aufgaben.

Ich rief Frau Selke–Schwope an und bat um die Möglichkeit, sie bei ihren Besuchen im Krankenhaus zu begleiten, um mir so ein besseres Bild über den Besuchsdienst der Grünen Damen machen zu können. Das Hospitieren bei ihr und auch bei Frau Ursula Bach und bei Frau Claudia Kandels hat mir geholfen, eine Entscheidung zu fällen.

Die liebevolle Zuwendung, die freundliche Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft der Damen den Patienten gegenüber haben mich überzeugt, wie sehr ihr Dienst dem kranken Menschen hilft.

Ich gehöre nun schon seit knapp einem Jahr zu den Grünen Damen und bin dankbar, von ihnen „gefunden“ worden zu sein. In der Gruppe meiner neuen Kolleginnen fühle ich mich sehr wohl und aufgehoben.

Es ist eine anspruchsvolle, ehrenamtliche Tätigkeit, ein Dienst an kranken, manchmal sehr hilflosen, traurigen und einsamen Menschen. Ihr Wunsch ist oft groß, all die Sorgen und quälenden Gedanken mitzuteilen und loszuwerden für einen Moment. Dann wird stilles Zuhören oder Händehalten dankbar erlebt und gerne angenommen. Oder auch tiefe Verzweiflung bricht durch, Fragen nach dem Sinn des Leidens, wenn medizinische Eingriffe und Therapien so belastend werden. Eigene Probleme rücken dann in den Hintergrund, relativieren sich angesichts manchmal schwerer Schicksale.

Aber ich erlebe auch fröhliche Begegnungen. Patienten lachen mir entgegen, freuen sich, dass Besuch kommt, dass sie alles gut überstanden haben und bald nach Hause zurückkehren können. Oder sie nehmen auch mal kleine Enttäuschungen des Krankenhausalltages mit augenzwinkerndem Humor hin. Wieder andere möchten in ihrem spannenden Buch weiterlesen oder einfach nur in Ruhe gelassen werden.

Auch das Aufladen von Telefonkarten oder das Anmelden der Tablets wird gelegentlich als Bitte an uns herangetragen. Ebenso können kleine Wünsche (Zeitungen, süße Knabbereien u.a.).meistens schnell im nahen Kiosk erfüllt werden.

Zu diesem Engagement für mehr Lebensfreude und Wohlbefinden unserer Patienten gehört absolute Verschwiegenheit, Aufmerksamkeit und Anteilnahme, Geduld und Einfühlungsvermögen.

Dieses Jahr hat mir viele neue und schöne Erfahrungen beschert. Ich erlebe eine sinnvolle Tätigkeit, in der ich viel geben kann und oft mit einem dankbaren Lächeln belohnt werde.

Die Gruppe der Grünen Damen gehört seit 1986 zum Krankenhaus. Heute gehen 13 Damen hier ihrem Dienst nach, von denen eine Dame bereits seit Beginn dabei ist. Einmal im Monat findet ein Gruppentreffen statt, zu dem auch mal ein Arzt oder eine Krankenschwester hinzukommen und von ihrer Arbeit berichten. Auch vor und nach unseren wöchentlichen Besuchsdiensten haben wir Gelegenheit, mit den jeweils anwesenden Kolleginnen einen kurzen Gedankenaustausch zu pflegen. Gruppenausflüge und Fortbildungen gehören ebenfalls zu unserem Programm.

Unsere Tätigkeit ist ehrenamtlich, wir sind politisch nicht gebunden und Teilnehmer / Teilnehmerrinnen sind Mitglieder der christlichen Kirchen. Wenn Sie Interesse an einem Engagement als Grüne Dame haben, können Sie gern mit unserer Leiterin Frau Marianne Selke-Schwope Kontakt aufnehmen. Auch Grüne Herren sind sehr willkommen!

Die Patienten freuen sich auf Sie!

Agnes Schubert, 7.6.2018

Ergänzende Informationen gibt gerne:

Marianne Selke-Schwope
Vorsitzende Grüne Damen Kempen am Hospital in Kempen
Priv. Telefon:  02152 – 55 16 00
Helfende Hände
Pfr. i. R. Horst Eckel - Abschied vom Lesepult
Über 60 Lesungen von Pfarrer Horst Eckel
Literarische Reisen durch Jahrhunderte

„Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten“. Ja – es war erneut eine Freude Pfarrer i. R. Horst Eckel Anfang März bei seiner 35. Lesung auf dem literarischen Weg durch die Jahres- und Lebenszeiten in der Gustav-Adolf-Kirche St. Hubert zu begleiten. Aber es war auch im schmerzlichen Bewusstsein, dass dies die letzte Lesung von ihm ist.

In den fast 20 Jahren seines Ruhestands lauschten viele Zuhörer andächtig den Gedichten, Zitaten, Geschichten, Lebensweisheiten, Briefen mit fröhlichen und nachdenklichen Texten. Sie verließen bereichert und beseelt die Veranstaltungen. Beachtliche 62 Lesungen insgesamt hat Horst Eckel in all den Jahren vielen Menschen geschenkt. 35 Lesungen fanden in der schwedischen Holzkirche in St. Hubert statt, weitere in der Thomaskirche Kempen, in der evangelischen Kirche Tönisberg sowie in verschiedenen Kempener Veranstaltungsorten und in Krefeld.

Pfarrer Markus Rönchen bedauerte den Entschluss, betonte aber: „Es überwiegt die Dankbarkeit für die vielen Stunden mit Ihnen, die wir immer als ein besonderes Geschenk für uns erlebt haben.“ Wenn man die Überschriften aller Lesungen betrachtet, beeindruckt die Vielfalt aus Lyrik und Prosa - vor allem aus der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahrhunderte, aber auch aus anderen Ländern und Kulturen. Die Lesungen von Horst Eckel umfassten ein wahres Füllhorn der literarischen Schöpfung. Die bunte Palette spannte den Bogen von der Poesie der Jahreszeiten und der Macht der Elemente, vom Geschenk der Zeit, von Lebenswegen und Weggefährten und vom Ruf wider den Krieg. „Manche Themen ergeben sich aus dem aktuellen Zeitgeschehen“, erläutert Horst Eckel rückblickend, „aber die Religion bleibt von zentraler Bedeutung.“ Seine Auswahl der Texte zeigt, dass unser Leben und unsere Welt gehalten und getragen wird von einer göttlichen Macht.     „Seit meiner Jugend fesselte mich Lyrik. Goethes Faust faszinierte mich“, erinnert sich Eckel. Einige Lesungen gestaltete er gemeinsam mit seiner Tochter Antje Bach und Enkelin Muriel Bach.

Für die letzte Lesung am Sonntag, 8. März 2020, hatte Eckel 39 Beiträge mit ermunternden, bewegenden und fröhlichen Texten ausgewählt. Sie waren aufgeteilt in die Einheiten Neujahr mit Frühling, Liebeserklärung an die Schöpfung, Menschen auf dem Wege, Endlichkeit des Lebens und Hoffnung.    Eingebettet zwischen Theodor Storm, Friedrich Schiller, Joachim Ringelnatz  und Hermann Hesse hatte Horst Eckel Gedichte, Liedtexte und Erzählungen u. a. von Hanns Dieter Hüsch, Jupp Pasch, Astrid Lindgren und vielen anderen bekannten Lyrikern und Schriftstellern ausgewählt.

Mit Klezmer-Musik übernahmen Karlheinz Uhlig (Klarinette), Pfarrer Christian Dierlich (Gitarre und arabische Laute) und Helmut Vester (Gitarre) die musikalische Gestaltung. Mit einem tollen Applaus bestätigten die Zuhörer den Erfolg der Veranstaltung. Am Schluss war den Besuchern der persönliche Dank an Pfarrer Eckel ein besonderes Bedürfnis.

Text und Foto: Karin Schenk
Pfr. i. R. Horst Eckel
Turmfalken
Sie sind neu da! Sie sind wieder da!

Pressemitteiling (der erfreulichen Art) des NABU Kempen - St. Hubert - Tönisberg


Im Oktober 2015 erhielt die ev. Thomaskirche die Auszeichnung „Lebensraum Kirchturm“ . Vergangenen Montag, einen Tag vor dem meteorologischen Frühlingsanfang, entdeckte eine interessierte Naturliebhaberin beim Blick aus ihrem Wohnzimmerfenster  Turmfalken an der Thomaskirche. Nach den Nachbesserungen am Nistkasten 2016 (Einstreu aus groben Holzspänen, Anflugstange für die Jungvögel) warten die NABU-Bauherren und der Hausherr „ev. Kirchengemeinde“  jetzt auf eine erfolgreiche Brut und das Spektakel der Fütterung  der Jungfalken. Weil der Turm der Kirche nicht so hoch ist, kann jeder - auch ohne Fernglas -  von der Alten Wachtendonker Straße aus die Falken vor ihrem Nistplatz  an der Turmsüdseite bequem beobachten. Damit haben die Turmfalken einen kleinen Vorteil gegenüber ihren gewichtigeren ( größer und seltener) Falkenverwandten, den Wanderfalken,  auf der Probsteikirche, die ebenfalls wieder als Paar  auf dem Kirchturm zu sehen sind.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Jeske, Sprecher

Anmerkung des WM: Leider erreichte uns in den letzten Tagen die Nachricht, dass die Turmfalken vermutlich von Dohlen vertrieben wurden. Der NABU wurde von einer aufmerksamen Nachbarin informiert. Nun sucht der NABU nach einer Lösung.
Logo Nabu
Neujahrsempfang für Haupt- und Ehrenamtliche
Traditionell bedankt sich das Presbyterium bei allen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Evangelischen Kirchengemeinde Kempen für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Vorjahr mit einem Neujahrsempfang. Dieser fand am Freitag, den 20. Januar 2017 statt. Der Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrer Michael Gallach, hatte schriftlich dazu eingeladen und ca. 100 Teilnehmer hatten sich angekündigt.

Kurz nach 19.00 Uhr hatten alle Gäste ein Glas Sekt oder Orangensaft in der Hand, um nach Ansprache und Gebet durch Pfarrer Gallach auf ein gutes neues Jahr anzustoßen. Im Anschluss daran versammelten sich die Anwesenden im Gemeindezentrum. Hier wurden sie mit Kartoffelsuppe und einer fleischlosen Variante der Käse-Lauchsuppe, sowie alkoholischen und alkoholfreien Kaltgetränken bewirtet. Den Abschluss des Essen machte das reichhaltige, durch die Presbyter zusammengestellte Nachtischbuffet. Gemeinsam konnten wir einen unterhaltsamen und sehr kurzweiligen Abend erleben.

Ein Tipp für alle Verhinderten: Den Termin unbedingt für das nächste Jahr freihalten! Das Zusammensein bei solch fröhlicher Atmosphäre sollte man sich nicht entgehen lasssen.
Impressionen Neujahrsempfang 2017
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