Sonstiges - Thomaskirche Kempen

Kirchengemeinde
Kempen
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Gemeinde leben
Spenden
Spendenbilanz 2017
Kollekten in den Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen21.221,41 €
Kollekten im Kindergottesdienst598,01 €
Kollekten an Werktagsgottesdiensten, Hochzeiten und anderen Veranstaltungen5.804,02 €
Adventssammlung5.085,95 €
Einzelspenden für verschiedene Zwecke8.244,95 €
Spenden und Kollekten für Haiti67.603,97 €
Spenden und Kollekten für die Migrationsarbeit
Summe:108.558,31 €
Die Aufstellung dieses stattlichen Ergebnisses spricht für sich.
Allen Gebern sei wieder herzlich für Ihre Großzügigkeit und Spendenbereitschaft gedankt!
Ein besonderer Dank geht an Frau Krekeler und Frau Härdtner, die unsere Gemeinde viele Jahre als Bezirkshelferinnen unterstützt haben.
Kirchturm
Taizé-Feier für Kempen
jeweils 20.00 Uhr in St. Josef

Termine:

es liegen z. Zt. keine Termine zur Veröffentlichung vor

Alfons Halfmann
Bibliolog
jeweils 20.00 Uhr

Termine:

es liegen z. Zt. keine Termine zur Veröffentlichung vor
Korken für Kork
Korken für Kork
Lange Zeit hing er da - im Kirchenfoyer - am Geländer der Kellertreppe - und dann war er plötzlich und unerklärlich weg! Die Rede ist vom Jutesack zum Sammeln von "Korken für Kork". Jede Menge Korken waren bis zum Zeitpunkt des Verschwindens darin gesammelt worden und wie auch von anderen Sammelstellen (z. B. im Rathaus) aus in die baden-württembergische Ortschaft Kork gebracht worden. Hier wurden sie in einer Behindertenwerkstatt der Diakonie zu Bodenbelägen und Dämmstoffen recycelt.

"Die Sammeltradition soll wieder aufleben," dachten sich Rita Gallach und Presbyter Heinz Puster. Es gibt immer weniger Naturkork. Umso bedauerlicher ist es um jeden Korken, der anstatt in einer Sammlung im Restmüll landet. Zwar hatten immer wieder Gottesdienstbesucher in Ermangelung des verschwundenen Sammelsacks Korken in kleinen Tüten beim Küster, Herrn Zilinski, abgegeben, eine Dauerlösung war dies aber nicht.  Also wurde in der Kempener Kaffeerösterei Hummen nach einem Kaffeesack für diesen Zweck gefragt, mit Erfolg. Aufgestellt im Foyer der Thomaskirche können in diesen Sack wieder alle Naturkorken Ihrer Weinflaschen gesammelt werden, um nach Kork zum Recyling gebracht zu werden.

Ein ordentlicher Anfang ist bereits gemacht: vom Restaurant Chopelin gab es einen viertel Kubikmeter Korken. Wenn also zu Ostern die Weinflaschen zum Menue geöffnet werden, bitte den Korken nicht im Restmüll entsorgen, sondern zum folgenden Gottesdienst mitbringen und im Korksammelsack für Kork entladen. Die Umwelt und wir danken es Ihnen!

Wer mehr über die Verarbeitung der Korken erfahren möchte, folgt einfach diesem Link   
Helfende Hände
Ökumenische Krankenhaushilfe
Ein Ehrenamt als „Grüne Dame“ im Hospital zum Heiligen Geist

„Könnten Sie sich vorstellen, Grüne Dame zu werden?“
Diese Frage richtete Frau Selke-Schwope an mich während eines Kaffeetrinkens nach einer Gruppenbesichtigung der Wewelsburg bei Paderborn. „Wir gehören zur ökumenischen Krankenhaushilfe in Kempen,“ erfuhr ich. „Wir besuchen regelmäßig Patienten im Hospital zum Heiligen Geist.“

Ich hielt mich mit meiner Antwort noch zurück. Die Kaffeepause war beendet und die Busfahrt ging weiter. Aber der Keim war gelegt. Viele Jahre hatte ich meine schwerkranke Schwester begleitet. Nach ihrem Tod entstand eine große Lücke. Mein Mann und ich zogen von Ratingen nach Kempen, tauschten Haus und Garten gegen eine Eigentumswohnung, die beruflichen Verpflichtungen gegen das Rentnerdasein und hatten viel freie Zeit. Das Leben brauchte neue Aufgaben.

Ich rief Frau Selke–Schwope an und bat um die Möglichkeit, sie bei ihren Besuchen im Krankenhaus zu begleiten, um mir so ein besseres Bild über den Besuchsdienst der Grünen Damen machen zu können. Das Hospitieren bei ihr und auch bei Frau Ursula Bach und bei Frau Claudia Kandels hat mir geholfen, eine Entscheidung zu fällen.

Die liebevolle Zuwendung, die freundliche Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft der Damen den Patienten gegenüber haben mich überzeugt, wie sehr ihr Dienst dem kranken Menschen hilft.

Ich gehöre nun schon seit knapp einem Jahr zu den Grünen Damen und bin dankbar, von ihnen „gefunden“ worden zu sein. In der Gruppe meiner neuen Kolleginnen fühle ich mich sehr wohl und aufgehoben.

Es ist eine anspruchsvolle, ehrenamtliche Tätigkeit, ein Dienst an kranken, manchmal sehr hilflosen, traurigen und einsamen Menschen. Ihr Wunsch ist oft groß, all die Sorgen und quälenden Gedanken mitzuteilen und loszuwerden für einen Moment. Dann wird stilles Zuhören oder Händehalten dankbar erlebt und gerne angenommen. Oder auch tiefe Verzweiflung bricht durch, Fragen nach dem Sinn des Leidens, wenn medizinische Eingriffe und Therapien so belastend werden. Eigene Probleme rücken dann in den Hintergrund, relativieren sich angesichts manchmal schwerer Schicksale.

Aber ich erlebe auch fröhliche Begegnungen. Patienten lachen mir entgegen, freuen sich, dass Besuch kommt, dass sie alles gut überstanden haben und bald nach Hause zurückkehren können. Oder sie nehmen auch mal kleine Enttäuschungen des Krankenhausalltages mit augenzwinkerndem Humor hin. Wieder andere möchten in ihrem spannenden Buch weiterlesen oder einfach nur in Ruhe gelassen werden.

Auch das Aufladen von Telefonkarten oder das Anmelden der Tablets wird gelegentlich als Bitte an uns herangetragen. Ebenso können kleine Wünsche (Zeitungen, süße Knabbereien u.a.).meistens schnell im nahen Kiosk erfüllt werden.

Zu diesem Engagement für mehr Lebensfreude und Wohlbefinden unserer Patienten gehört absolute Verschwiegenheit, Aufmerksamkeit und Anteilnahme, Geduld und Einfühlungsvermögen.

Dieses Jahr hat mir viele neue und schöne Erfahrungen beschert. Ich erlebe eine sinnvolle Tätigkeit, in der ich viel geben kann und oft mit einem dankbaren Lächeln belohnt werde.

Die Gruppe der Grünen Damen gehört seit 1986 zum Krankenhaus. Heute gehen 13 Damen hier ihrem Dienst nach, von denen eine Dame bereits seit Beginn dabei ist. Einmal im Monat findet ein Gruppentreffen statt, zu dem auch mal ein Arzt oder eine Krankenschwester hinzukommen und von ihrer Arbeit berichten. Auch vor und nach unseren wöchentlichen Besuchsdiensten haben wir Gelegenheit, mit den jeweils anwesenden Kolleginnen einen kurzen Gedankenaustausch zu pflegen. Gruppenausflüge und Fortbildungen gehören ebenfalls zu unserem Programm.

Unsere Tätigkeit ist ehrenamtlich, wir sind politisch nicht gebunden und Teilnehmer / Teilnehmerrinnen sind Mitglieder der christlichen Kirchen. Wenn Sie Interesse an einem Engagement als Grüne Dame haben, können Sie gern mit unserer Leiterin Frau Marianne Selke-Schwope Kontakt aufnehmen. Auch Grüne Herren sind sehr willkommen!

Die Patienten freuen sich auf Sie!

Agnes Schubert, 7.6.2018

Ergänzende Informationen gibt gerne:

Marianne Selke-Schwope
Vorsitzende Grüne Damen Kempen am Hospital in Kempen
Priv. Telefon:  02152 – 55 16 00
Stiftesammlung
Stifte machen Mädchen stark
Ein herzliches Dankeschön vom Weltgebetstags-Team für die Sammlung zum Projekt „Stifte machen Mädchen stark“. Die Sammlung ist nun für Kempen abgeschlossen und ca. 156.400  Stifte wurden gesammelt. Durch das Recycling dieser Stifte unterstützt der WGT ein Team aus Lehrerinnen und Psychologinnen, die 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon, Schulunterricht ermöglichen. Für 450 Stifte kann zum Beispiel ein Mädchen mit Schulmaterial ausgestattet werden.            
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Turmfalken
Sie sind neu da! Sie sind wieder da!

Pressemitteiling (der erfreulichen Art) des NABU Kempen - St. Hubert - Tönisberg


Im Oktober 2015 erhielt die ev. Thomaskirche die Auszeichnung „Lebensraum Kirchturm“ . Vergangenen Montag, einen Tag vor dem meteorologischen Frühlingsanfang, entdeckte eine interessierte Naturliebhaberin beim Blick aus ihrem Wohnzimmerfenster  Turmfalken an der Thomaskirche. Nach den Nachbesserungen am Nistkasten 2016 (Einstreu aus groben Holzspänen, Anflugstange für die Jungvögel) warten die NABU-Bauherren und der Hausherr „ev. Kirchengemeinde“  jetzt auf eine erfolgreiche Brut und das Spektakel der Fütterung  der Jungfalken. Weil der Turm der Kirche nicht so hoch ist, kann jeder - auch ohne Fernglas -  von der Alten Wachtendonker Straße aus die Falken vor ihrem Nistplatz  an der Turmsüdseite bequem beobachten. Damit haben die Turmfalken einen kleinen Vorteil gegenüber ihren gewichtigeren ( größer und seltener) Falkenverwandten, den Wanderfalken,  auf der Probsteikirche, die ebenfalls wieder als Paar  auf dem Kirchturm zu sehen sind.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Jeske, Sprecher

Anmerkung des WM: Leider erreichte uns in den letzten Tagen die Nachricht, dass die Turmfalken vermutlich von Dohlen vertrieben wurden. Der NABU wurde von einer aufmerksamen Nachbarin informiert. Nun sucht der NABU nach einer Lösung.
Bericht über die Pilgerfahrt nach Jordanien und Israel
Am 26.02.2018 machte sich unsere 29 köpfige ökumenische Reisegruppe aus Kempen, dem Kreis Viersen und Köln/Bonn von Frankfurt am Main unter der Leitung von Schwester Ambrosa und Karl-Georg Kreft auf den Weg ins Heilige Land. Unsere Studien- und Pilgerfahrt führte uns 14 Tage lang beiderseits des Jordans auf die Spuren des Neuen und Alten Testaments.

Wir flogen nach Amman und begannen am folgenden Tag unsere Erkundungen in der vor über 2000 Jahren von den Nabatäern erbauten Felsenstadt Petra. Imposante Grabanlagen in den Felsen, monumentale Königsgräber und natürlich das "Schatzhaus des Pharao" beeindruckten uns sehr. Da störte der Regen in der Wüste überhaupt nicht.

In Jordanien feierten wir zudem in der Wüste Wadi Rum, in der auch Lawrence von Arabien wirkte, unseren ersten gemeinsamen Gottesdienst. Über Umm ar-Rasas und Madaba, wo wir wunderschöne erhaltene Mosaiken sahen, haben wir auf dem Berg Nebo wie einst Mose in das gelobte Land schauen können. An dem Abend des ersten März wagten ganz Mutige dann noch ein Bad im Toten Meer, getragen von dem Salzgehalt des Wassers. Am folgenden Tag verließen wir Jordanien und reisten an der King-Hussein- bzw. Allenby-Bridge nach Israel ein. Bei diesem Grenzübertritt mussten wir Bus und Reisebegleiter wechseln.

Unsere erste Station in Israel war die Taufstelle Jesu "Qasr al-Yahud" am Jordan, wo wir einen weiteren Gottesdienst feierten. Über Jerchio (Berg der Versuchungen) ging es in die heilige Stadt Jerusalem. An der ev. Himmelfahrtskirche wurden wir von Pfarrerin Gabriele Zander begrüßt. Die vier Tage in Jerusalem waren aussergewöhnlich und von vielen Eindrücken und Erlebnissen in dieser pulsierenden Stadt, wo Juden, Christen und Moslems so eng beieinander ihren Glauben leben, geprägt. Höhepunkte waren sicherlich die Altstadt mit ihren unterschiedlichen Vierteln, der Garten Getsemane, die Grabeskirche, die Klagemauer und natürlich der Felsendom, mit seiner alles überstrahlenden goldenen Kuppel. Am Sonntag wirkten Michael Gallach und sein katholischer Kollege Johannes Meissner an dem Abendmahlsgottesdienst in der ev. Erlöserkirche, geleitet von Pfarrerin Katharina Blöbaum, mit.

Am 5. März verließen wir Jerusalem in Richtung Bethlehem. Vorher haben wir uns noch die berühmten Chagall-Fenster in der Synagoge der Hadassahklinik angeschaut und einen bewegenden Besuch in der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus "Yad Vashem" erlebt. Durch die neuen Sperranlagen und Mauer erreichten wir den Geburtsort Jesus im heutigen palästinensischen Autonomiegebiet. Wir besuchten die Geburtskirche und machten auch einen Ausflug zu den Hirtenfeldern.

Unsere Reise führte uns weiter durch die Westbank über Nablos (Jakobsbrunnen) und Samaria-Sebasttije (Kirche zum Gedenken an Johannes den Täufer) nach Galiläa und erreichten am Abend des 6. März das Pilgerhaus Tabgah am See Gennesaret. Am See Gennesaret folgten wir in den nächsten Tagen Jesus Spuren und seinem Wirken. Wir besuchten den Ort der Brotvermehrung, die Primatskirche, die Stadt Kapernaum, die als bedeutendste Stadt im Leben Jesus gilt. Wir waren auf dem Berg der Seligpreisungen und in Korazin (sog. Stuhl des Moses).

Nach dem Besuch von Akko, der alten unterirdischen Kreuzfahrerstadt am Mittelmeer waren wir am 8. März in Nazareth, der Heimat von Jesus. Dort besuchten wir die griechisch-orthodoxe Gabrielskirche und die Verkündigungskirche.

Am vorletzten Tag feierten wir einen weiteren Gottesdienst am Ufer des See Gennesaret. Anschließend holte uns bei einer Fahrt über die Golanhöhen die aktuelle politische Situation im Grenzgebiet zu Syrien wieder ein.

Am 10. März endete unsere sehr erlebnisreiche und informative Studien- und Pilgerfahrt. Bevor wir in Tel Aviv in den Flieger zurück nach Frankfurt stiegen, besichtigten wir noch Caesarea Maritima, wo auf einem Stein der einzige Hinweis ausserhalb der Bibel auf Pontius Pilatus eingemeisselt ist.

Für alle Reisenden, ob erstmalig im Heiligen Land  oder als "Wiederholungstäter", ist diese Reise ein unvergessliches, bewegendes Erlebnis und für manchen steht bereits fest: "Nächstes Jahr in Jerusalem"!
(Karl-Georg Kreft)
Kirchenklänge
 
Mit dem Veranstaltungskalender Kirchenklänge.de möchten wir Sie auf eine Entdeckungsreise durch eine vielfältige musikalische Landschaft am linken Niederrhein mitnehmen.

Zwischen der Stadtgrenze von Düsseldorf im Osten bis zur holländischen Grenze bei Venlo im Westen erstreckt sich der Kirchenkreis Krefeld-Viersen, der im Süden von Mönchengladbach und im Norden von Kleve und Moers begrenzt wird.

Mit 26 evangelischen Kirchengemeinden und zahlreichen Einrichtungen gehört er zu den großen Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche im Rheinland. Das Angebot der Kirchenmusik ist vielfältig und reicht von der musikalischen Früherziehung über die klassische Kantorei bis zum Gospel- und Seniorenchor. Auch Instrumentalkreise, Bands und zahlreiche Posaunenchöre bereichern das musikalische Leben der Gemeinden.

Ein guter Mix aus haupt- und nebenamtlichen KirchenmusikerInnen sorgt für qualitativ hochwertige Angebote, die vom musikalisch gestalteten Gottesdienst bis zur Aufführung eines großen Oratoriums reichen. Auch zur so genannten Popularmusik mit Jazz, Rock und anderen Richtungen gibt es keine Berührungsängste, und so dürfte bei unserer Veranstaltungsübersicht für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die nach Datum geordneten Veranstaltungen oder klicken Sie direkt auf eine Gemeinde oder Einrichtung Ihrer Wahl. Sie werden erstaunt sein, was Sie alles erwartet.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Surfen und viel Freude beim Besuch der Veranstaltungen.

Klaus-Peter Pfeifer (Kreiskantor)
Malteser Kempen
Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst
Zertifizierung ehrenamtlicher Sterbebegleiterinnen

„Danke, dass Sie bereit dazu sind, Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Dies ist ein äußerst anspruchsvoller Dienst und nicht selbstverständlich“, sagt Frank Lange (58), Kempens Stadtbeauftragter des Malteser Hilfsdienstes e.V.

Seine Dankesworte richten sich an zehn Frauen, die einen lehrreichen und positiven Weg miteinander gegangen sind. Sie alle haben in 2017 an einem Befähigungskurs teilgenommen und dürfen sich ab sofort Sterbebegleiterin nennen.

Erst 2015 hatte die Diplom-Sozialpädagogin und Koordinatorin Astrid Ruhland damit begonnen, den ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst „Klaus Hemmerle“ in Kempen aufzubauen. Die Malteser vor Ort haben sich zur Aufgabe gemacht, Sterbende in Würde zu begleiten und ihre Angehörigen zu unterstützen. Fortan werden 13 Ehrenamtlerinnen diese wertvolle Aufgabe übernehmen.

Auch der Geschäftsführer Jan Galli (30) gratulierte: „Danke, dass Sie so viel Zeit investiert haben, sie ist unser wertvollstes Gut. Es war spannend, Ihren Werdegang mitzuerleben und ich bin stolz darauf, dass wir heute so viele Absolventinnen begrüßen dürfen.“

Die Ausbildung erstreckte sich über einen Zeitraum von neun Monaten und enthielt mehrere Module. „Einige Module wurden durch den Diplom-Religionspädagogen und Palliativpsychologen Hartmut Magon geleitet. Es hat Spaß gemacht mit ihm zusammenzuarbeiten“, sagt Ruhland (42).

Während der Ausbildung sind die Teilnehmerinnen durch emotionale Höhen und Tiefen gegangen. Denn jede hat ihre eigene Erfahrung mit dem Verlust geliebter Menschen und dem Umgang mit der damit einhergehenden Trauer gemacht.

„Es war nicht immer einfach, wir sind an unsere Grenzen gestoßen. Schließlich waren wir elf Frauen, jede Einzelne mit ihrer eigenen Geschichte“, sagt die Hospiz-Koordinatorin. „Das entgegengebrachte Vertrauen in meine Person, die gegenseitige Anerkennung, Rücksichtnahme und Akzeptanz war und ist für mich ein unbeschreiblich schönes Gefühl.“

Der Dank gilt jedoch nicht nur den neuen, sondern auch jenen Begleiterinnen, die im vorhergehenden Jahr ausgebildet wurden. „Ohne sie hätte sich dieser Dienst nicht entwickeln können. Seit 2016 stehen sie mir als treue Weggefährtinnen zur Seite“, erzählt Ruhland.

Neben ihrem Zertifikat mit persönlicher Widmung der Kursleiterin erhielt jede Ehrenamtlerin einen gesegneten Engel, welcher symbolisch für ihre zukünftige Hilfe steht.

„In einem Gedicht über den Tod heißt es: Wenn es soweit sein wird mit mir, brauche ich den Engel in dir. Ich habe 13 Engel, sie müssen nur gerufen werden“, meint Astrid Ruhland und lächelt.



Pressefoto Malteser

Adventsfeiern für Senioren
Für die Vorplanung:

                        Anfang Dezember laden wir alle Gemeindeglieder über 70 Jahren zu einer Adventsfeier in unser Gemeindezentrum ein. Das Programm gestalten verschiedenen Gruppen der Gemeinde.
Bitte merken Sie folgende Termine vor:

Die Adventsfeier für die Senioren des Südbezirks ist am
Donnerstag, dem 06. Dezember, 15.00 Uhr,

für die Senioren des Nordbezirks am
Freitag, dem 07. Dezember, 15.00 Uhr
Neujahrsempfang für Haupt- und Ehrenamtliche
Traditionell bedankt sich das Presbyterium bei allen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Evangelischen Kirchengemeinde Kempen für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Vorjahr mit einem Neujahrsempfang. Dieser fand am Freitag, den 20. Januar 2017 statt. Der Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrer Michael Gallach, hatte schriftlich dazu eingeladen und ca. 100 Teilnehmer hatten sich angekündigt.

Kurz nach 19.00 Uhr hatten alle Gäste ein Glas Sekt oder Orangensaft in der Hand, um nach Ansprache und Gebet durch Pfarrer Gallach auf ein gutes neues Jahr anzustoßen. Im Anschluss daran versammelten sich die Anwesenden im Gemeindezentrum. Hier wurden sie mit Kartoffelsuppe und einer fleischlosen Variante der Käse-Lauchsuppe, sowie alkoholischen und alkoholfreien Kaltgetränken bewirtet. Den Abschluss des Essen machte das reichhaltige, durch die Presbyter zusammengestellte Nachtischbuffet. Gemeinsam konnten wir einen unterhaltsamen und sehr kurzweiligen Abend erleben.

Ein Tipp für alle Verhinderten: Den Termin unbedingt für das nächste Jahr freihalten! Das Zusammensein bei solch fröhlicher Atmosphäre sollte man sich nicht entgehen lasssen.
Impressionen Neujahrsempfang 2017
Jordanien- Israelreise
Landessynode
SPENDEN AUS DEM RHEINLAND GESTIEGEN

Jahresbilanz 2017 von "Brot für die Welt"

Kleinbauern im afrikanischen Malawi, die mit neuen Anbaumethoden und Bewässerungssystemen den Auswirkungen des Klimawandels begegnen - ihnen kamen die Kollekten an Heiligabend zugute. Allein zwischen Emmerich und Saarbrücken flossen in das Brot-für-die-Welt-Projekt 1,73 Millionen Euro. Das ergibt sich aus der Jahresbilanz 2017.

Brot für die Welt verbuchte im vergangenen Jahr 6,46 Millionen Euro aus der Evangelischen Kirche im Rheinland. In dieser Summe sind sämtliche Kollekten und Spenden enthalten. Die Gesamtsumme der Zuwendungen an Brot für die Welt liegt damit im Jahr 2017 höher als 2016. Damals kamen aus der rheinischen Kirche 6,18 Millionen Euro zusammen.

„Wir freuen uns sehr, dass sehr viele Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2017 ihr Vertrauen geschenkt haben. Mit ihren Spenden legen sie das Fundament dafür, dass Millionen Menschen in mehr als 90 Ländern Wege aus Armut und Not finden. Brot für die Welt stärkt nachhaltige Landwirtschaft und kämpft für Gerechtigkeit“, sagt Joachim Müller-Lange, als Dezernent im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland zuständig für Kollekten und Fundraising. „Ich danke allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, herzlich.“

Auch bundesweit ein leichtes Plus
Bundesweit haben Spenderinnen und Spender, Geberinnen und Geber der Kollekten die Arbeit von Brot für die Welt im Jahr 2017 mit mehr als 61,8 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr 2016 (61,7 Millionen Euro). Diese Zahlen hat das Entwicklungswerk heute in einer Bilanzpressekonferenz bekanntgegeben.

Brot für die Welt arbeitet weltweit mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Im vergangenen Jahr wurden 680 Projekte neu bewilligt, davon mit 237 die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.

Mehr Flüchtlinge, mehr Hunger
Bei der Bilanzpressekonferenz in Berlin griff die Präsidentin von Brot für die Welt die Zahl von fast 70 Millionen Menschen auf, die 2017 weltweit auf der Flucht vor Krieg und Konflikten waren. Eine um drei Millionen erhöhte Zahl, bedingt durch die Zuspitzung der Lage im Südsudan, in Syrien und Myanmar. Mit der Zahl der Flüchtlinge stieg auch die Zahl der Hungernden weltweit um 38 Millionen auf nun 815 Millionen Menschen an. Zuvor war die Zahl ein Jahrzehnt rückläufig.

Cornelia Füllkrug-Weitzel: „Das muss uns alarmieren, nicht nur weil es Fluchtgründe schafft. Leider geht es in Deutschland derzeit jedoch vor allem darum, wie Entwicklungszusammenarbeit am effektivsten Flüchtlinge aus Europa fernhalten kann. Hier von Fluchtursachenbekämpfung zu reden, ist Augenwischerei.“
Erinnerung an die Reichsprogromnacht
Veranstaltung zur Erinnerung an die Reichsprogromnacht am 09. November

am 9. November dieses Jahres jähren sich die Ereignisse der Reichspogromnacht zum 80.Mal, in der vom nationalsozialistischen Regime organisierte Gewaltmaßnahmen unendliches Leid über unzählige deutsche Juden brachten und jüdische Gotteshäuser, Wohnungen und Geschäfte zerstört wurden. Auch in Kempen wurde die jüdische Synagoge ein Raub der Flammen und vielen jüdischen Mitbürgern wurde Gewalt angetan.

Der Kempener Geschichts- und Museumsverein organisiert seit 15 Jahren eine Gedenkstunde wider das Vergessen. Das scheint heute wichtiger denn je, da in unserem Land erneut Menschen wegen ihrer Herkunft und ihrer Rasse verfolgt und diskriminiert werden.

Ich lade Sie deshalb herzlich ein zu dieser Gedenkstunde an die Novemberpogrome

am Freitag, dem 9. November 2018, um 19.30 Uhr
am Mahnmal für die ehemalige Kempener Synagoge, Umstraße 15.

Sprechen wird zu uns die Krefelder Autorin und frühere Lehrerin Ulla Gessner, die heute in Israel lebt. Sie kennt die Sicht heutiger Israelis auf Deutschland und wird uns an ihren Erfahrungen als Deutsche in Israel teilhaben lassen.

Ich würde mich freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu können. Auch Ihre Freunde und Bekannte sind wie alle Interessierten herzlich eingeladen.

Mit freundlichem Gruß
 
für den Geschichts- und Museumsverein

 
Dr. Ina Germes-Dohmen
 Vorsitzende
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