Flüchtlingshilfe/Begegnungscafé - Thomaskirche Kempen

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Flüchtlingshilfe/Begegnungscafé

Gemeinde leben
Invitation - приглаше́ние - عزومة - Einladung - دعوت
Begegnungscafé
In der Regel findet das Begegnungscafé wöchentlich freitags von 16.00 h bis 18.00 h im Gemeindezentrum der Thomaskirche an der Wachtendonker Straße statt. Als weiterer Veranstaltungsort steht das Gemeindezentrum der Kirche Christ König zur Verfügung.

Die Termine:

07., 14. und 21. Juli            Gemeindezentrum Thomaskirche

28. Juli                              fällt aus wegen Sommerferien
04., 11. und 18. August      fällt aus wegen Sommerferien

25. August                        Gemeindezentrum Thomaskirche

01. September                  Gemeindezentrum Thomaskirche
08. September                  Gemeindezentrum Christ König Grillfest
15. September                  Gemeindezentrum Christ König
22. und 29. September      Gemeindezentrum Thomaskirche

06. Oktober                      Gemeindezentrum Christ König
13., 20. und 27. Oktober    Gemeindezentrum Thomaskirche

03. November                   Gemeindezentrum Thomaskirche
10. November                   fällt aus wegen St. Martin-Umzug
17. und 24. November       Gemeindezentrum Christ König

01. Dezember                   Gemeindezentrum Thomaskirche
08. Dezember                   Gemeindezentrum Christ König
15. Dezember                   Gemeindezentrum Thomaskirche
22. und 29. Dezember       fällt aus wegen Weihnachten und Jahreswechsel
verantwortliche Ansprechpartner für das Begegnungscafé sind:

Muhanad Hujazi  -  Tel. mob: 01575 - 39 30 325
Gisela Vos-Ammon - Tel. FN: 02152 - 95 71 41



Kempen hilft - Homepage nun online. Hier gelangen Sie auf die Seite.

ETHICS OF LOVE - EINE VERBOTENE LIEBE
- ein romantisches Drama aus dem Herzen Kabuls -

Am Sonntag, den 05. März 2017 strahlten die Kempener Lichtspiele den Film in Persisch mit deutschen Untertiteln aus. Für Flüchtlinge war der Eintritt frei.

Karl-Georg Kreft hatte den Kontakt zum Produzenten Sayed Omid Sami hergestellt und erreicht, dass nicht nur der Film in Kempen gezeigt werden konnte, sondern der Produzent, der inzwischen am Niederrhein lebt, selbst anwesend war. Kreft begrüßte vor Beginn des Film die anwesenden Zuschauer und stellte Sayed Sami vor. Für die Persisch Sprechenden unter den Zuschauern übersetzte ein in Kempen ansässiger Flüchtling ebenfalls mit Namen Sayed.

Der Film handelte von einer verbotenen Liebe zwischen einem Moslem und einem Hindu-Mädchen, ließ aber auch die allgegenwärtige Korruption bzw. Bestechung in Afganistan nicht aus.

Knapp 70 Zuschauer waren zur Ausstrahlung erschienen, davon 44 zahlende Gäste und beinahe 30 Flüchtlinge, für die der Eintritt kostenlos war. Im Anschluss an den Film gab es Raum für eine angeregte Diskussion mit dem Produzenten. Während die deutschen Besucher mehr über die Hintergründe für Samis Verfolgung aufgrund des Films wissen wollten, beschäftigte die afganischen Flüchtlinge mehr die Frage, warum Sayed Sami nicht noch mehr politische Aussagen in den Film aufgenommen hatte.

Hier noch ein paar Fotos rund um den Film:
 
K.-G. Kreft mit Produzent Sayed O. Sami                    Sayed O. Sami, K.-G. Kreft und Sayed - Diskussion

Kempener Flüchtlinge um Sayed O. Sami
Der Nikolaus war zu Gast im Begegnungscafé. Einen Presseartikel der Rheinischen Post hierzu erreichen Sie mit diesem Link:   
Nikolaus zu Besuch im Begegnunscafé
Begegnungscafe Nikolaus
Foto: Karin Schenk
Unser Begegnungscafé wurde 1 Jahr alt und feierte Geburtstag. Einen Presseartikel der Rheinischen Post hierzu erreichen Sie mit diesem Link:   
Kleines Jubiläum: ein Jahr Begegnungs- und Beratungscafé

Vor einem Jahr öffneten sich zum ersten Mal im Gemeindezentrum die Pforten eines Treffpunkts für Flüchtlinge und Kempener Bürger. Im Rückblick lässt sich feststellen, dass der wöchentliche Freitagstreff regelmäßig gut besucht wird. Hierüber sind die Initiatoren - die evangelische und katholische Kirchengemeinde, die muslimische Gemeinde und der Arbeitskreis Asyl und Menschenrechte – sehr erfreut.

Flüchtlinge haben die Möglichkeit, aus der Passivität in ihren Unterkünften herauszukommen. Man trifft sich zum Austausch und um Kontakte zu knüpfen. Dabei entwickelt sich ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, denn schließlich sind alle Asylbewerber in der gleichen Situation. Dabei geht es sowohl um alltäglich praktische Hilfe als auch um Hinweise für den Umgang mit Behörden.

Karin Darkwah-Oppong und Michael Stoffels vom Arbeitskreis Asyl und Menschenrechte (AKAM) bieten zudem den Flüchtlingen eine Beratung in aufenthalts- und sozialrechtlichen Belangen an. Für dieses Angebot während des Begegnungscafés besteht ein großer Bedarf.

Während sich Flüchtlinge aus dem ganzen Stadtgebiet - jüngere und ältere aus den unterschiedlichsten Ländern - sowie interessierte heimische Bürgerinnen und Bürger im großen Saal unterhalten, geht es im Nebenraum hoch her: Hier spielt eine ganze Schar Kinder unter persönlicher Betreuung von ehrenamtlichen Helferinnen.

Zum einjährigen Jubiläum wurde am 28. Oktober erstmals Bingo gespielt. Einmal im Monat soll künftig ein „Begegnungscafé-spezial“ mit einem besonderen Thema stattfinden. Am 4. November wurde ein Film vorgeführt.

Die Flüchtlinge sollen im Begegnungscafé Hilfe erfahren. Gleichzeitig möchte man ihnen die deutsche Kultur vermitteln, damit sie sich in der fremden Umgebung besser zurechtfinden. So stattet der Kempener Nikolaus, am 9. Dezember wieder einen Besuch ab. In diesem Jahr brachten das Kempener Prinzenpaar, Rainer I. und Angelika I., mit rheinischem Frohsinn die Besucher in karnevalistische Stimmung, wobei die Kindertanzgruppen der Narrenzunft Kempen zum Programm beitrugen. Zum deutschlandweiten Tag des Flüchtlings stand Capoeira – eine brasilianische Kampfkunst – mit brasilianischen Klängen im Mittelpunkt. Zu diesem besonderen Nachmittag hatte der Arbeitskreis Asyl Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2016 eingeladen.

Karin Schenk

Deutschkurs für Anfänger - wird ab sofort eingestellt



Artikel aus dem "KONTAKT" 1-2016

Die Bilder im Fernsehen zeigen uns Flüchtlinge oft als eine unübersehbare Gruppe. Hier in Kempen schauen wir in Gesichter – spätestens seitdem in der Turnhalle des Berufskollegs ein vorübergehendes Erstaufnahmezentrum für Asylsuchende eingerichtet wurde. Wer sich in irgendeiner Weise in der Flüchtlingshilfe engagiert, hat schon ein paar Namen dazu kennen gelernt.

Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde, der islamische Moscheeverein Hayat und der Arbeitskreis Asyl und Menschenrechte Kempen haben seit Oktober ein Begegnungscafé eingerichtet. Freitagnachmittags ist das Gemeindezentrum an der Wachtendonker Straße für Flüchtlinge geöffnet. Unser neuer Küster Vasili Zilinski und BuFDi Karl-Georg Kreft richten mit vielen ehrenamtlich Aktiven eine Anlaufstelle ein, in der man sich bei Kaffee und Kuchen treffen kann. Das ist für alle Neuankömmlinge hilfreich, die sich erst einmal in Deutschland orientieren müssen und natürlich tausend Fragen haben. Viele davon können wir beantworten. Zum Glück gibt es im Kreis der Flüchtlingshelfer einige, die sich im Asylrecht auskennen. Und es kommen auch Landsleute ins Café, die schon länger hier wohnen und bereits Erfahrungen austauschen können.

Für alle, die sich von weither nach Deutschland gerettet haben und nun in Tönisberg, St. Hubert oder Hüserheide untergebracht sind, ist es wichtig, einen Ort zu haben, an dem man mal zusammen kommen kann. In den Gemeinschaftsunterkünften wären Besuche kaum möglich. Ins evangelische Gemeindezentrum sind aber auch alle Kempener herzlich eingeladen, die immer schon mal die Menschen kennen lernen wollten, von denen heute alle Welt spricht.

Ab und zu gibt es besondere Höhepunkte: Der Nikolaus war schon da und zuletzt das Kempener Prinzenpaar Rainer I. und Angelika I. samt einer Tanzgruppe der Narrenzunft. Jetzt können unsere Flüchtlinge auch mitschunkeln und wissen, dass man hier Helau! ruft und nicht Alaaf!

Es ist immer wieder schön anzusehen, dass am Ende auch alle mit zufassen, wenn es wieder ans Aufräumen geht. Nach Möglichkeit sollen die Flüchtlinge aktiv an ihrem Café mitwirken.

Schauen Sie mal herein? Wir freuen uns über jeden, der Interesse zeigt.

Das Begegnungscafé ist in der Regel freitags zwischen 16:00 und 18:00 Uhr geöffnet – bis auf wenige Ausnahmen.

Oder haben Sie sogar Lust mitzuwirken? Nur zu! Es lohnt. Herzlich willkommen, welcome und Salam aleikum!


Michael Gallach

Brasilianische Klänge zum Tag des Flüchtlings

Capoeira - eine brasilianische Kampfkunst – stand am vergangenen Freitag im Gemeindezentrum der Ev. Thomaskirchengemeinde in Kempen im Mittelpunkt. Zum deutschlandweiten Tag des Flüchtlings, im Rahmen der Interkulturellen Woche 2016, hatte das Begegnungscafé „Treffpunkt Asyl“ zu einem besonderen Begegnungsnachmittag eingeladen. Die Capoeira-Gruppe unter der Anleitung von Graduado Cabeça vom brasilianischen Institut für Sport, Kultur und Kunst CAPOEIRA IBECA bot eine großartige Show des brasilianischen Kampftanzes. Die fünf Männer der Capoeira-Gruppe mit Trommeln und dem brasilianischen Musikinstrument Berimbau (sie stammen aus Brasilien, Portugal, Ägypten, Pakistan und Nigeria) werden von Alice Alves Poeira, Sprecherin des Arbeitskreises Multi-kulturelles Forum, begrüßt.

„Capoeira hat nicht nur etwas mit Beweglichkeit und Musikalität zu tun, sondern auch mit Respekt und sozialem Verhalten“, erklärt Capoeira-Tänzer Joao Paulo Cabeça und betont: „Wir sind alle gleich. Wir müssen zusammenstehen, uns gegenseitig unterstützen und helfen.“ Das ehrenamtliche Engagement ist seiner Meinung nach im Rahmen der Flüchtlingshilfe besonders wertvoll und wichtig. Die Zuschauer erfahren von ihm Interessantes über die „Capoeira-Gruppe“ und über den brasilianischen Kampfsport.

Fasziniert lassen sich die Zuschauer – Menschen mit und ohne Migrationshintergrund – an diesem Nachmittag nach Brasilien entführen. Sie klatschen freudig im Rhythmus und feuern die Tänzer mit Begeisterung bei ihren akrobatischen Sprüngen und tänzerischen Bewegungen an. Man spürt: Capoeira ist nicht nur Sport, sondern auch Freude, Spontanität und Humor.

Text und Fotos:
Karin Schenk
Flüchtlinge helfen beim Kempener Frühjahrsputz



Die Teilnahme von Flüchtlingen am Frühjahrsputz des Brahmsweg in Kempen.
Hier die Restgruppe beim Kaffee-/Kakaoplausch kurz vor Ende der Aktion um 13.15 Uhr
(auf dem Foto hinten von links nach rechts Frau Erdmann , Tochter Erdmann, Samy aus Ägypten,
Ali Hamdan aus Syrien, auf der Bank Emma ? + Freundin Alexa Bosch, Anna Bosch + Vater Günter,
es fehlen  Christoph ? mit kleiner Tochter ?, die an St. Josef zu müde war ;
Foto + Text Peter Jeske


Kempener Stadtprinzenpaar zu Gast im Begegnungscafé

Am Freitag, den 29. Januar 2016 hatte das Begegnungscafé hohen Besuch. Das Kempener Prinzenpaar Rainer I. und Angelika I. zogen mit Ihrem Gefolge in das Gemeindezentrum der Thomaskirche ein, um die Flüchtlinge zu besuchen und ihnen rheinisches Brauchtum nahe zu bringen.

Lesen Sie mehr dazu in einem Artiekle der Rheinischen Post:



"Gott muss in den Herzen sein!"

Erinnern Sie sich auch noch an den Tag, an dem die ersten Flüchtlinge aus der Notunterkunft am Berufskolleg an der Kleinbahnstraße in unserer Thomaskirche getauft wurde? 

Hans Kaiser führte ein Interview mit der Familie. Sie finden es bei rp-online über den unten angegebenen Link



Nikolaus zu Besuch im Begegnungscafé

Da waren die Gäste nicht wenig überrascht, als am Freitag, den 12. Dezember 2015 der Nikolaus im Gemeindezentrum der Thomaskirche erschien. Angeführt von Trompetenklänge zog Nikolaus, Walter Simon, gefolgt von Knecht Ruprecht und einem Engel ins Begegnungscafé ein, um den ausländischen Gästen die Geschichte des Heiligen Mannes zu erzählen. 
 Foto: Karin Schenk
Damit die Gäste, die wenigsten waren zu diesem Zeitpunkt der deutschen Sprache mächtig, auch verstanden, was der Nikolaus berichtete, wurden seine Worte ins Arabische und in Farsi übersetzt. Anschließend wurden die Flüchtlingskinder mit Tüten, gut gefüllt mit Obst und Süßem, beschert. 

Eine weitere, im wahrsten Sinne, schöne Bescherung gab es in der Folge. Walter Simon spendet die ihm als Nikolaus für sein Erscheinen bei Veranstaltungen und bei Familien zugesteckten Gelder an die Flüchtlingshilfe. 700 € ist die stolze Summe, die er im Jahr 2015 also Nikolaus "einnahm" und als Spende weitergab.

Ein herzliches Dankeschön an Walter Simon und seinen Helfern.


1. Begegnungscafé - 120 Mal Begegnung und mehr

Da waren sogar die Organisatoren überrascht, und schnell wurden noch weitere Räume geöffnet, Tische gerückt und Stühle bereitgestellt. Mehr als 120 Peronen kamen ab 16.00 Uhr zum 1. Begegnungscafé. Es war das erste überkonfessionelle Treffen dieser Art. Aus praktischen Erwägungen fand es im Gemeindezentrum der Thomaskirche an der Kerkenerstraße statt. 

Die Kinder und Jugendlichen hatten in einem separaten Raum die Möglichkeit zu spielen und zu basteln, während sich die Erwachsenen bei Kaffee, Kuchen und Plätzchen in allen übrigen Räumen unterhalten konnten. Bald schon waren die Kuchenspenden aufgebraucht. Bis zum Schluss konnten aber immer noch Plätzchen, Tee und Kaffee ausgeschenkt und nachgefüllt werden. Wichtiger aber als die Beköstigung war die Möglichkeit der Asylbewerber, sich mit Landsleuten, die in anderen Unterkünften untergebracht sind, zu treffen oder den Helfern und sonstigen Anwesenden über ihre teils dramatische Flucht und Gründe der Flucht zu berichten. Nicht weniger wichtig war das Angebot zur Beratung, das von einigen Flüchtlingen gerne in Anspruch genommen wurde.

Als die Uhr auf 18.00 Uhr vorrückte und sich das Ende des Treffens näherte, staunten die Helfer nicht schlecht, wie groß die Bereitschaft zur Unterstützung beim Aufräumen war. Auch dabei war die Verständigung kaum ein Problem; es wurde sich kurzerhand in gebrochenem Deutsch, Englisch oder mit Gesten verständigt. Innerhalb von 15 Minuten waren alle Tische wieder zusammengeklappt, die Stühle gestapelt und in den Lagerraum verbracht.

Sichtlich erleichtert, zufrieden und auch ein wenig erschöpft, setzten sich im Anschluss die Helfer um Karl-Georg Kreft zusammen, um die Erlebnisse des Nachmittags zu besprechen und die Strategie zur Organisation des nächsten Treffens zu erörten.

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Auch wenn sie den Zuspruch sehr schön hätten dokumentieren können, bitten wir um Verständnis, wenn keine Foto vom Begegnungscafé veröffentlich werden. Hier stehen die Sorgen zur Wahrung der Privatsphäre der asylsuchenden Menschen im Vordergrund.


Liebe Mitwirkende,
vom Tag der offenen Moschee kann ich zwei gute Nachrichten mitbringen:
- Nach Auskunft des Vorstand bestehen keine Bedenken gegen den Termin am Freitagnachmittag.
- Der Vorstand des Moscheevereins hat Interesse an der Zusammenarbeit beim Willkommens-Café.
Das macht es hoffentlich auch für die muslimischen Flüchtlinge leichter, eine kirchliche Einrichtung zu besuchen.

Schöne Grüße,
Michael Gallach
03.10.2015


Lieber Arbeitskreis Flüchtlingsbetreuung,
 
das Begegnung-Café nimmt konkrete Züge an.

Nach einem Gespräch mit Frau August und Dr. Eicker von der Propsteipfarre und Herrn Fiedler vom Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) sowie einer Besprechung am heutigen Nachmittag im Gemeindezentrum können wir folgendes festhalten:

- Es gibt genügend Freiwillige, die eine wöchentliche Öffnung des Cafés ermöglichen.
- Bevorzugter Termin ist der Freitagnachmittag von 16:00 bis 18:00 Uhr.
- Mit dem Kempener Moschee-Verein wird geklärt, ob es Probleme wegen des Freitagsgebetes gibt.
- Fall dieser Termin wegen des Freitagsgebets für die muslimischen Flüchtlinge ungünstig sein sollte, wäre der nächstbeste Termin Sonntagnachmittag.
- Kurzfristig können wir ins Evangelische Gemeindezentrum an der Wachtendonker Straße einladen.
- Langfristig könnte die Heilig-Geist-Kapelle zur Verfügung stehen; innerhalb der nächsten Wochen wird geklärt, welche Schritte dafür erforderlich sind.
- Die Zielgruppe wird vorrangig der Kreis der in Kempen dauerhaft wohnenden Flüchtlinge sein. Die Möglichkeiten der Einladung an die Flüchtlinge in der Erstaufnahmestelle werden geprüft.
- Ziel des Projekts ist die Schaffung eines Treffpunkts für Flüchtlinge untereinander sowie die Ermöglichung von Information und Beratung und der Begegnung mit deutschen Bürgerinnen und Bürgern.
- Zunächst wird das Café mit den Freiwilligen aus dem Verteiler Flüchtlingsbetreuung gestartet.

Die Beteiligung von Flüchtlingen an der Organisation und Durchführung ist ausdrücklich erwünscht.
- der SKM bemüht sich um eine Schulung für die Mitwirkenden.
- Das Café bietet neben dem Aufenthalt bei Kaffee und Kuchen sowie mitgebrachten internationalen Speisen Möglichkeiten zu Spiel / Bastelarbeiten und Vermittlung von weiteren Hilfen.
- Je nach den Erfahrungen im laufenden Betrieb können Zeiten speziell für Frauen / Familien oder junge Männer angeboten werden.
- Eine Pinnwand soll die Kommunikation von Gesuchen und Angeboten ermöglichen.
- Die Organisation übernimmt Herr Kreft (Bundesfreiwilligendienstleister bei der Evangelischen Kirchengemeinde). Dazu gehört: Aufstellung von Einsatzplänen, Einkauf, gegebenenfalls Programm-Angebote.

Herr Kreft wird mit denen, die sich für die ersten Café-Treffpunkte gemeldet haben, Kontakt aufnehmen.
- In der Anlage finden Sie eine „Checkliste Flüchtlings-Café“, die Herr Kreft erstellt hat.
- Frau Darkwah-Oppong und Herr Stoffels übernehmen die persönliche Einladung an die Flüchtlinge in den Unterkünften der Stadt. Es wird um die Mitwirkung von bereits bekannten Asylbewerbern gebeten. Die Deutschkurse eignen sich ebenfalls zur Einladung. Frau Thelen und Frau Fuge vom SKM könnten ebenfalls die Einladung überbringen.

- Die Kosten für die Bewirtung werden von den Kirchengemeinden getragen.

Schöne Grüße
Michael Gallach
02. Oktober 2015


In Kempen sind Sonntagnacht knapp 300 Flüchtlinge eingetroffen. Sie wurden vom Kreis Viersen in der Dreifachturnhalle des Berufskollegs untergebracht. Die Erstversorgung wird durch das Deutsche Rote Kreuz sichergestellt. 
SPENDEN können DORT NICHT entgegengenommen werden, da hierzu die Kapazität fehlt.

Die Stadt Kempen bereitet sich derzeit darauf vor, Sachspenden, Geldspenden und persönliche Hilfsangebote („Zeitspenden“) koordiniert zu registrieren um sie dann effektive einsetzen zu können. In der kommenden Woche wird dazu eine Internetseite mit entsprechenden Informationen und Kontaktformularen freigeschaltet.

Sachspenden nehmen zur Zeit noch entgegen:

Kempener Tafel,
Mülhauser Str. 111, 47906 Kempen,
Tel. 02152 / 553636 

Malteser Hilfsdienst Kempen,
Verbindungssstaße 27, 47906 Kempen,
Tel. 0 21 52 / 10 91 

Bitte informieren Sie sich vorab über die Annahmezeiten!

Unter der Email-Adresse kempenhilft@kempen.de und der Telefonnumer 0 21 52 - 917 - 188 können Spenden bei der Stadt Kempen angemeldet werden, die dann bei Bedarf abgerufen werden.

Wir bitten an dieser Stelle um etwas Geduld und Rücksichtnahme auch auf die Hilfskräfte. DRK und THW haben in einem Kraftakt innerhalb von 48 Stunden die Turnhalle und die weitere Logistik in beeindruckender Weise aufnahmefähig gemacht. Die Turnhalle ist mit geräuschdämmendem Teppich ausgelegt, es wurden feste Räume für jeweils 4 - 8 Personen aufgebaut, die Großraum-Duschen wurden für die Einzelbenutzung umgerüstet. Die Flüchtlinge müssen zunächst einmal ausruhen und medizinisch versorgt werden und der Bedarf an Bekleidung und sonstigen Gegenständen muss festgestellt werden, da es viele Familien mit Kindern unter 5 Jahren gibt. Sobald sich in der Unterkunft eine gewisse Routine eingestellt hat, wird man dann auch die Spenden zielgerichtet an die richtigen Personen verteilen können.

Am Mittwoch, den 16. September 2015 fand um 18.00 Uhr eine Bürgerinformation zur Situation der Flüchtlinge in Kempen in der Mensa der Martinschule, Am Gymnasium 24, statt.

i.A. Ralph Braun 

Stadt Kempen 
Hauptamt Buttermarkt 1 
47906 Kempen 

Tel. 0049 (0) 2152 917 234 
Fax 0049 (0) 2152 917 242 


zuletzt aktualisiert: 24.06.2017
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